Einzelsupervision

Einzelsupervision

In der Einzelsupervision besprechen wir persönliches Verhalten und die zugrundeliegenden Werte, Erfahrungen, Gedanken und Gefühle. Vorteil der Einzelsupervision ist es, dass manchmal persönliche Fragen leichter eingebracht werden. Die berufliche Situation wird im Einzelgespräch besprochen. In Einzelsupervision behandeln wir auch Themen der Fall- und Teamsupervision im Detail.

 

Mögliche Themen der Einzelsupervision

  • Teambuilding
  • Wandel in Organisationen & Vertrauensbildung
  • Matching, Aufgabenteilung & Auftragsdreieck
  • Krisen- und Konfliktmanagement
Teamsupervision mit Leitung

Teamsupervision mit Leitung

Supervision schafft Perspektiven.

In der Teamsupervision reflektieren wir die Rollen und Funktionen im Team, um die Zusammenarbeit zu verbessern. Die Kooperation steht im Vordergrund. In Bezug auf bestimmte Aufgaben wie zum Beispiel die pädagogische Leitung und Coleitung einer Gruppe, ist dies wesentlich für die berufliche Aufgabe. Das Beispiel zeigt die enge Grenze zwischen Organisationsentwickung und Supervision auf. Deswegen ist die Auftragsklärung vor Beginn des Supervisionsprozesses wesentlich.

 

Teamsupervision zur Beschlussfassung bei wesentlichen Entscheidungen

Beispiel

Das Team der Einrichtung S. nutzt seit Jahren die Supervision zur Beschlussfassung bei wesentlichen Entscheidungen. Wir erarbeiten nunmehr eine Struktur, die sie unabhängiger vom jeweiligen Supervisor macht. Das Verhältnis zur Leitung wird reibungsloser, die Arbeitsatmosphäre leichter und kooperativer. Mehr zu den Methoden beim Erstgespräch.

Fallsupervision

Fallsupervision

In der Fallsupervision reflektieren wir Zusammenhänge & erarbeiten Handlungsalternativen

Szenario A:

Sie „springen“ auf die Klientin F. „an“. Auch privat wird dies immer mehr zur Belastung. Durch eine „Kraftfeldanalyse“ schaffen Sie Distanz. Und entwickeln wieder Empathie zu F. Zeichnen auf Flips, „Soziogramme“ mit Figuren haben dabei Spaß gemacht und „Schwere“ genommen. Durch Fachinputs mittels bildgebender Methoden entwickeln Sie Ihre inhaltlich-fachliche Kompetenz.

Szenario B:

Die vier Beraterinnen und Berater sagen es gerade raus: „Es ist zäh! Weniger und weniger: Zeit, Ressourcen. Mehr und mehr: Klientinnen und Klienten.“ In der Supervision erarbeiten Sie neue Beratungsmethoden. Es macht Spaß, diese kreativ zu nutzen. Durch die Abgrenzung zur Organisationsentwicklung geben sie unnötige Verantwortung ab. Komplizierte und emotional ausgetragene Konflikte reduzieren sich. Theoretische Modelle schaffen dazu erkenntnisfördernden Überblick.

Ziele der Fallsupervision

  • Interdisziplinäre Vernetzung und Schnittstellenmanagement
  • Systemische Zusammenhänge erfassen und Methodeneinsatz optimieren
  • Grenzen erkennen, Lösungsansätze finden
  • Gegenübertragungsphänomene erkennen, Auftragsklärung, Umfeldanalysen, Meilensteine und Zieldefinition vornehmen

Terminvereinbarung

Wieso Bewerben eine „intime“ Sache ist

Wieso Bewerben eine „intime“ Sache ist

Einfühlsam beraten

In unserer auf Äußerlichkeit ausgerichteten Welt ist es auf den ersten Blick dennoch irritierend: Werben bleibt auch für mich eine „intime“ Sache. Sie trifft uns in unseren innersten Persönlichkeitsanteilen, emotionalisiert, lässt uns schnell Zuneigung und Ablehnung erleben.

Lebensgeschichtlich ist das Werben um die Mutter und den Vater, das Erlangen von Zuneigung, das Vermeiden von Ablehnung unser erstes, wichtigstes „Bewerbungsverfahren“. Das prägt. Ebenso wie spätere Erfahrungen in Schule und Pubertät.

In dieser Situation ist also die Bereitschaft zur Regression, das Zurückfallen in kindliche Muster, gegeben. Gleichzeitig ist man in der Bewerbung in seinem „Erwachsenen-Ich“ gefordert: Verantwortungsbewusstsein, Einfühlungsvermögen in die Bedürfnisse der ArbeitsgeberIn, Aufgabenorientierung, Rollen- und Funktionsbewusstsein haben eine hohe Bedeutung.

Bewerben und die Tragweite für die Persönlichkeitsentwicklung

„Bewerbungsberatung“ wird oftmals in ihrer Tragweite für die Persönlichkeitsentwicklung unterschätzt. Die Emotionalität der Sache ist hoch, Wertungen werden überraschend schnell als ungerechtfertigt, verletzend erlebt.