Au[s]zeit?

Au[s]zeit?

„Auszeit nehmen“ klingt allgemein gesehen angenehm. Persönlich verlangt der Schritt Mut und die Überwindung schmerzlicher Grenzen. Die Risiken müssen wohl bedacht sein.

Proaktiv gestaltet heilt die Auszeit seelische Traumen. Seelische Gesundheit verlangt wie körperliche Gesundheit unsere Engagement.

Auszeit = Aktivzeit für gesundheitsfördernde Maßnahmen

In diesem Sinn ist die Auszeit vom Beruf, Beziehung, Partnerschaft oder Ausbildung eine Aktivzeit für gesundheitsfördernde Maßnahmen. Sie stellt das körperliche und seelische Gleichgewicht wieder her. Unsere Zusammenarbeit hilft Auszeit zur „Kraftquelle“ werden zu lassen.

Damit die Auszeit nicht zur Auzeit wird.

Krise & berufliche Veränderung

Krise & berufliche Veränderung

Was sollten Sie bedenken?

Wird die berufliche Veränderung – zum Beispiel aufgrund einer Kündigung – als krisenhaft erlebt, beobachten wir besondere Phänomene: Menschen wollen alles anders haben oder verharren in einer Warteposition, um genau die gleiche Tätigkeit wieder zu bekommen.

Mangel an Einfühlsamkeit und unprofessionell durchgeführte Kündigungen können die Dauer der folgenden Arbeitslosigkeit negativ beeinflussen. Vordergründiger Aktionismus oder unflexibles Verharren sind Zeichen für die Kränkung.

Vielleicht kennen Sie das ja von gescheiterten Beziehungen. Beim nächsten Mal soll alles anders sein! Oder: Die ehemalige PartnerIn wird zurückersehnt, denn nur mit dieser einen Person wird alles wieder schön. Je mehr ich mich dabei auf den anderen Menschen fixiere, desto eher glaube ich auch, meine Situation verändern zu können, ohne mich ändern zu müssen… Diese Erwartungserhaltung bringt Vorfreude in einer trostlosen Situation. Das kann aber wie eine Fata Morgana wirken und das Risiko erhöhen.

Berufliche Veränderung

Verändert sich die Branche und die Tätigkeit, wird deutlich weniger Erfahrung in die neue Aufgabe eingebracht. Das Risiko zu scheitern ist höher. Je spezialisierter und spezifischer eine Tätigkeit ist, desto stärker sind diese Tendenzen zu beobachten. AllrounderInnen haben eher Vorteile, da sie in der Regel allgemeingültiges Wissen über Organisationsabläufe und KundInnenenbetreuung „mitnehmen“. Der blau eingefärbte Bereich in der Grafik gibt eine theoretische „Coachingzone“ an. Je mehr Branche und Tätigkeit gleichermaßen verändert werden, desto mehr fehlen Kontakte, Know-how und informelles Wissen. Professionelle Beratung ist hilfreich für Empowerment und Networking. Begleitende Praktika und „Near the Job“-Schulungen können Wettbewerbsnachteile ebenfalls ausgleichen.

Berufliche Veränderung: Die Wahrscheinlichkeit länger zum Ziel zu brauchen ist höher, wenn Tätigkeit und Branche verändert werden
Teamsupervision mit Leitung

Teamsupervision mit Leitung

Supervision schafft Perspektiven.

In der Teamsupervision reflektieren wir die Rollen und Funktionen im Team, um die Zusammenarbeit zu verbessern. Die Kooperation steht im Vordergrund. In Bezug auf bestimmte Aufgaben wie zum Beispiel die pädagogische Leitung und Coleitung einer Gruppe, ist dies wesentlich für die berufliche Aufgabe. Das Beispiel zeigt die enge Grenze zwischen Organisationsentwickung und Supervision auf. Deswegen ist die Auftragsklärung vor Beginn des Supervisionsprozesses wesentlich.

 

Teamsupervision zur Beschlussfassung bei wesentlichen Entscheidungen

Beispiel

Das Team der Einrichtung S. nutzt seit Jahren die Supervision zur Beschlussfassung bei wesentlichen Entscheidungen. Wir erarbeiten nunmehr eine Struktur, die sie unabhängiger vom jeweiligen Supervisor macht. Das Verhältnis zur Leitung wird reibungsloser, die Arbeitsatmosphäre leichter und kooperativer. Mehr zu den Methoden beim Erstgespräch.

Consulting für Führungskräfte

Consulting für Führungskräfte

Als Führungskraft sind Sie in einer besonderen Position, stehen im Blickpunkt.

In der Führung sind Sie auch allein, was ein Teil der Führungsnotwendigkeiten ist. Auch wenn Sie sich im Kreis oder in der Gruppe befinden. Ich stehe an ihrer Seite im Sinne ihrer Person, Funktion und Rolle und im Sinne ihrer Aufgabe als Unternehmer und/oder Führungskraft. Als wesentliches Konstrukt wende ich demnach das Schichtmodell nach Glasl et al, das diese Ebenen deutlich unterscheidet.

 

Coaching, Beratung, Supervision oder Psychotherapie für Führungskräfte

Je nach Auftrag und Aufgabe interveniere ich mit Coaching, Beratung, Supervision oder Psychotherapie. Gerade weil ich alle Bereiche abdecke, grenze ich hierbei genau ab. Dies wird im Alltag sehr geschätzt.

 

Der Alltag von Führungskräften

Es ist für den eigenen Alltag sehr hilfreich zu erleben,

  • was mit der Aufgabe/Funktion,
  • meiner eigenen Rolle,
  • der anderen Person oder
  • mit meiner eigenen Geschichte

zu tun hat.

Ich bekomme weitere Möglichkeiten damit umzugehen, ohne zu sehr in meiner eigenen oder fremden Geschichte „kramen“ zu müssen.

Terminvereinbarung

Wieso Bewerben eine „intime“ Sache ist

Wieso Bewerben eine „intime“ Sache ist

Einfühlsam beraten

In unserer auf Äußerlichkeit ausgerichteten Welt ist es auf den ersten Blick dennoch irritierend: Werben bleibt auch für mich eine „intime“ Sache. Sie trifft uns in unseren innersten Persönlichkeitsanteilen, emotionalisiert, lässt uns schnell Zuneigung und Ablehnung erleben.

Lebensgeschichtlich ist das Werben um die Mutter und den Vater, das Erlangen von Zuneigung, das Vermeiden von Ablehnung unser erstes, wichtigstes „Bewerbungsverfahren“. Das prägt. Ebenso wie spätere Erfahrungen in Schule und Pubertät.

In dieser Situation ist also die Bereitschaft zur Regression, das Zurückfallen in kindliche Muster, gegeben. Gleichzeitig ist man in der Bewerbung in seinem „Erwachsenen-Ich“ gefordert: Verantwortungsbewusstsein, Einfühlungsvermögen in die Bedürfnisse der ArbeitsgeberIn, Aufgabenorientierung, Rollen- und Funktionsbewusstsein haben eine hohe Bedeutung.

Bewerben und die Tragweite für die Persönlichkeitsentwicklung

„Bewerbungsberatung“ wird oftmals in ihrer Tragweite für die Persönlichkeitsentwicklung unterschätzt. Die Emotionalität der Sache ist hoch, Wertungen werden überraschend schnell als ungerechtfertigt, verletzend erlebt.