Psychotherapie

Psychotherapie

„In einer Atmosphäre der Wertschätzung und des Vertrauens hilfreiche Erfahrungen zu machen“.

Sie können nicht mehr. Job, Ehe, Vater – alles zu viel. Sie fühlen sich unverstanden, wenig anerkannt und geschätzt. Am liebsten einfach weg, alles hinter sich lassen, in ein Paradies. Geht aber nicht. Drei Monate später: Sie haben Ihr „Paradies“ gefunden. In sich. Mitten in Wien. Ihre Frau und die Kinder leben darin mit. Sie sind zufrieden. Familie, Beruf, Freunde, Freizeit & Hobby ergeben ein sinnvolles, gesundes Ganzes. Sie verstehen Ihre Fluchtgedanken nicht nur, Sie können Sie sinnvoll nutzen.

Meine Methode

Die Gestalttheoretische Psychotherapie ist eine Methode, die von einem ganzheitlichen Ansatz ausgeht. Gedanken, Gefühle und körperliche Vorgänge werden als untrennbar miteinander verbunden betrachtet. Der Mensch wird immer auch als Teil seines familiären, gesellschaftlichen und ökologischen Systems wahrgenommen. Damit ist es möglich, in der Psychotherapie alle Lebensbereiche – Körper, soziales Netz, Beruf und Sinn – in wechselseitiger Abhängigkeit zu einem gesunden Ganzen zu verbinden.

Der Ablauf

  1. Im Erstgespräch klären wir, wie ich Ihnen helfen kann.
  2. Sie entscheiden, ob Sie mit mir zusammenarbeiten wollen.
  3. Nach fünf Stunden à 50 Minuten stellen wir gemeinsam den weiteren Therapieplan auf.
  4. Bei Bedarf sehe ich es auch als meine Aufgabe, Ihnen eine/n geeignete/n Kollegen/in zu vermitteln.

Ich unterstütze Sie darin, Ihren eigenen Weg zu finden und bei allen Problemen Lebensfreude zu erleben. Meine Rolle ist die des beständigen Begleiters und Unterstützers, der seine Erfahrungen aus unterschiedlichsten Lebensbereichen einbringt. Im Zentrum stehen Sie mit ihren Entwicklungsmöglichkeiten, deren Entfaltung sie zu ihrem persönlichen Glück führen soll.

Ein Zuschuss zu den Kosten durch die Gebietskrankenkasse ist möglich.

Lifetime Balance

Lifetime Balance

Der wesentliche Ansatz: Alle Lebensbereiche berücksichtigen und entwickeln.

Das Modell nach Petzold beschreibt dabei „Körper“, „Soziale Kontakte“, „Beruf(ung)“, „Materielles“ und „Sinn“ als Säulen unserer Identität.

Sind alle Säulen stabil entwickelt, steigt die Lebenszufriedenheit. Natürlich verändern sich die Säulen nach äußeren Einflüssen und stehen in einem Wechselverhältnis. Krisen zeigen sich auch dadurch, dass Säulen wegbrechen und wir instabil werden. Vor allem, wenn wir zu sehr auf einen Bereich gesetzt haben, kann das fatal wirken.

Werden Sie Ihr eigener „Baumeister“: Wie „gefüllt“ sind Ihre Säulen? Was sind deren wichtigsten Werte und Aspekte? Wenn sie einmal ausreichend stabil sind, was machen dann die einzelnen Säulen aus?

Au[s]zeit?

Au[s]zeit?

„Auszeit nehmen“ klingt allgemein gesehen angenehm. Persönlich verlangt der Schritt Mut und die Überwindung schmerzlicher Grenzen. Die Risiken müssen wohl bedacht sein.

Proaktiv gestaltet heilt die Auszeit seelische Traumen. Seelische Gesundheit verlangt wie körperliche Gesundheit unsere Engagement.

Auszeit = Aktivzeit für gesundheitsfördernde Maßnahmen

In diesem Sinn ist die Auszeit vom Beruf, Beziehung, Partnerschaft oder Ausbildung eine Aktivzeit für gesundheitsfördernde Maßnahmen. Sie stellt das körperliche und seelische Gleichgewicht wieder her. Unsere Zusammenarbeit hilft Auszeit zur „Kraftquelle“ werden zu lassen.

Damit die Auszeit nicht zur Auzeit wird.

Wie läuft die Psychotherapie ab?

Wie läuft die Psychotherapie ab?

Was Sie erwarten können

Wesentlich ist, dass vor Beginn der Psychotherapie die Rahmenbedingungen geklärt werden.
Dazu zählen

  1. die Frequenz
  2. die Dauer der Einheit
  3. das Setting (Einzel oder Gruppentherapie)
  4. die Kosten
  5. die Zahlungsart
  6. Absageregelungen
  7. Abrechnungsmodalitäten

Die weitere Vorgangsweise kann je nach Psychotherapeut/in und Methode abweichen.

Ich handhabe es so, dass ich vor Beginn der Psychotherapie meine Rahmenbedingungen schriftlich zuschicke. Diese kann man dann auch durch Nachfragen präzisieren.

Bei der Sitzung selber können wir uns somit ganz auf den eigentlichen Inhalt der Psychotherapie konzentrieren.

Die weitere Vorgangsweise

Spätestens nach der dritten Sitzung wird die weitere Vorgangsweise geklärt. Möglicherweise konnte das Anliegen bereits erledigt werden oder macht eventuell eine weiterführende Therapie Sinn? Spätestens nach weiteren 10 bis 12 Sitzungen wiederholt sich dieses Procedere, falls die Psychotherapie nicht schon vorher erfolgreich abgeschlossen wurde.

Feedbackschleifen sichern die Qualität der Psychotherapie

Durch regelmäßige „Feedbackschleifen“ wird die Qualität gesichert. Bemerke ich, dass ich nicht der geeignete Psychotherapeut bin, so sage ich dies am Beginn der Psychotherapie oder überhaupt schon am Telefon. In diesem Fall biete ich bei Interesse mir geeigneter erscheinende Alternativen (Psychotherapeut/innen, Ärzt/innen, Psycholog/innen) an.

Wirkungsforschung

Wirkungsforschung

Hilft Psychotherapie?

Die heilende Wirkung der Psychotherapie ist nachgewiesen. Ein Maß ist die sogenannte Effektstärke: In der Wissenschaft wird ab 0,5 von einem hohen Effekt gesprochen, ab 0,3 von einem mittleren, darunter von einem geringen. Pfammatter und Tschacher weisen zum Beispiel nach, dass die Effektstärke der Psychotherapie im Schnitt zwischen 0,75 und 1,11 liegen, bei speziellen Störungen wie depressiven Erkrankungen oder Angstzuständen liegt die Effektstärke sogar bei 2 bis 3.

Im Vergleich dazu liegt die Spontanheilung bei 0,2 – also deutlich darunter. Der Placebo-Effekt liegt bei 0,42.

Es zeigt sich also, dass Psychotherapie im hohen Ausmaß hilfreich ist. Bei schweren Erkrankungen ist die Kombination mit Medikamenten und/oder anderen unterstützenden Heilmethoden besonders erfolgsversprechend.

Neben diesen statistischen Angaben ist es aber viel wesentlicher, den/die geeignete/n Therapeut/in zu finden:

„Die Psychotherapie ist ein Weg, psychisches Leiden und Verhaltensstörungen zu mindern oder zu heilen. Der Erfolg der Psychotherapie ist abhängig von der Zusammenarbeit von Klient/in und Therapeut/in“

Quelle: BM für Gesundheit, www.bmg.gv.at, 28.10.2013

Meiner Ansicht nach gibt es abseits der Psychotherapie viele Verfahren und Vorgehensweisen, die zumindest mit der Wirksamkeit eines Placeboeffekt gleichzusetzen sind. Man kann also selten sagen, dass „etwas“ gar nicht wirkt. Aber es geht mir auch um das Risiko nachhaltiger Verletzungen: Gerade bei traumatisierenden Erfahrungen und psychischen Erkrankungen ist es wichtig, darauf zu achten, mit ausgebildeten Therapeuten zu arbeiten. Deren Ausbildungs- und Erfahrungshintergrund muss einer qualitativen, öffentlichen und rechtlichen Überprüfung standhalten. Ich betone dies, da immer wieder Klient/innen zu mir kommen, die negative, teils retraumatisierende Erfahrungen mit selbsternannten, nicht hinlänglich ausgebildeten „Therapeut/innen“ machen mussten.

Terminvereinbarung