Fortbildung bedeutet: Dazulernen – Neues zu bereits Bekanntem hinzufügen – eine Veränderung des Wissensstands durch eigenes Erproben und Input von außen. Es ist dieser dynamische Prozess, den ich in der Fortbildung für Vortragende unterstütze. Die Goldenen Regeln nach Lewin leiten dieses Seminarangebot, das in drei Phasen gegliedert ist.

Der erste und wichtigste Baustein meines Ansatzes: Mit einer dislozierten ersten Phase wird die Voraussetzung für den verändernden Prozess der Wissens- und Kompetenzerweiterung geschaffen. Jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin hat hier die Möglichkeit, seine/ihre Kenntnisse zu reflektieren und zu aktivieren, aus den bisher geübten Zugängen, Perspektiven und Methoden das Vor-Wissen für den Aufbau des Neuen zu gestalten. Diese Unfreeze-Phase ist nicht nur ein Abfragen individueller Kenntnisse und Bedürfnisse mit Hilfe von Umfragen, eine bewusste Einstimmung auf den Lernprozess, darüber hinaus ist durch diese Einstiegsphase ein konstruktiver, individueller Beitrag für die Gestaltung des gesamten Seminars möglich.

In der Phase 2, der Präsenzphase, in der wir gemeinsam das Wissen erweitern, kommen die ermittelten Instrumente zum Einsatz und Neues wird aufgebaut und erprobt. In der dislozierten dritten Phase des Seminars (Freeze) wird mit Flipchart-Doku und mit Hilfe von Videokonferenzen im Austausch das neu erworbene Wissen integriert und verfestigt.

Dieses Design des Fortbildungsangebots schafft entsprechend dem 3-Phasen-Modell von Lewin eine dynamische, selbstverstärkende Struktur der Wissenserweiterung, in der die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aktiv eingebunden sind.